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Schon seit ihrer Jugend hat Bärbel Ingeborg Zimber immer wieder verschiedene Kunstformen gemischt. Die intensive Beschäftigung mit dem Sticken liess sie immer mehr Maler finden, die sich auch mit textilen Techniken beschäftigt haben. Allen voran die Künstler aus der Gruppe “Die Blauen Reiter” um Kandinsky, Klee, Macke und Marc. Zum weiteren Kreis dieser Gruppe gehörten übrigens auch Gabriele Münter und Marianne von Werefkin. Vor ihrer Stick-Ausbildung war sie eine begeisterterte Anhängerin der Impressionisten mit wenig Neigung, auch einmal nach rechts oder links zu schauen. Während ihrer Ausbildung änderte sich dies ganz langsam und vor allem Expressionisten drängten sich immer mehr in den Vordergrund. Die Klarheit der Formen und die intensive Ausstrahlung der Farben lassen die Finger jeder Nadel-Enthusiastin kribbeln. Als ihr dann noch auf ein kleines Büchlein Kunsthandwerkliche Arbeiten August Mackes in die "Hände fiel" und darin Stickentwürfe von August Macke fand, war es um sie geschehen. Einige Zeit später hatte sie sogar das Glück, auf einer Ausstellung des Rosgarten Museums in Konstanz
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Das Garn sollte nicht in sich wiederholenden Farbfolgen sein, sondern eine bunte Melange der verwendeten Farben. Lange Wochen des experimentierens mit verschiedenen Färbemethoden, die dem Handfärber mit den modernen Farben zur Verfügung stehen, führten dann zu der von ihr entwickelten Technik, mit der diese Wirkung erzielt werden konnte. Dies entspricht auch in ganzem Umfang dem, was die kleine Tentakulum-Manufaktur den modernen HandstickerInnen bieten möchte: Exklusivität und Extravaganz. Es handelt sich dabei nicht mehr um ein ein Färben im herkömmlichen Sinne, sondern eine Bemalen der Garne mit einer ausgefallenen Technik. Nach Fertigstellung des Projektes waren die StudentInnen der International School for Textile Arts und andere BesucherInnen so begeistert von diesem Garn, dass sie es auch gerne ausprobieren wollten. So entstand langsam der Gedanke, aus dieser Art der Handfärbung eine Reihe zu machen. Allerdings zuerst nur für den Gebrauch in einer Serie von Stickpackungen, die leider aus der Planungsphase noch nicht herausgekommen ist, in der es um die Umsetzung von Gemälden in textile Techniken geht. |
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![]() Design: BIZ 1997 / Embroidery: C. Creutzburg 1997 / Copyright BIZ |
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Irgendwann sind die Garne dann auf nicht mehr nachvollziehbaren Wegen in die Hände von Kreuzstich-Designern gefallen und haben deren Herz erobert. Jetzt begann das Rad zu rollen! Bärbel Ingeborg stand nun da mit einerseits der Freude, dass dieses Garn viele Freunde gefunden hat und mit andererseits mit dem Wissen, dass diese Art der Handfärbung ein reproduzierbares Ergebnis nicht möglich macht… Viele „sammeln“ die Painter's Farben und freuen sich auf jede neue Färbung. Und die Tentakulum-Manufaktur freut sich, dass aus einer kleinen Idee eine grosse Bewegung geworden ist und viele Menschen daran so viel Freude haben wie die Erfinderin der Painter's Threads! |
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Inzwischen haben wir folgende "Maler" im Programm
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